der Verbund media2go. Südwärts - Die Endurance Expedition

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Inhalt:

1914 bricht die Mannschaft der Endurance unter der Leitung von Sir Ernest Shackleton zur letzten großen Reise im Goldenen Zeitalter der heroischen Antarktis-Forschung auf. Das Missionsziel ist die Durchquerung des antarktischen Kontinents. Doch das Vorhaben scheitert am Eis, die Endurance friert ein und wird langsam von den Eismassen im Weddellmeer zermalmt. Die Männer verlassen das Schiff, errichten immer wieder neue provisorische Camps auf Eisschollen, auf denen sie mehrere Monate durchs Meer treiben, bis sie auf Elephant Island stranden. Shackleton muss seinen Traum der Antarktisdurchquerung aufgeben, nicht aber seine Mannschaft: 1500 Kilometer legt er mit fünf weiteren Wagemutigen im kleinen Rettungsboot auf offener See zurück, um Hilfe für den Rest zu holen. Heute steuern Kreuzfahrten Elephant Island im Norden der Südlichen Shetlandinseln und Shackletons Grab in Grytviken auf Südgeorgien an, verbinden die Erfahrung der großartigen Natur der Antarktis mit den Abenteuern der riskanten Ära der Ersterforschungen des ewigen Eises. Darüber hinaus bietet der Sport- und Abenteuertourismus Reisenden zahlreiche mehr oder weniger extreme Aktivitäten bis hin zu dem, was Shackleton nicht gelang: die Durchquerung des antarktischen Kontinents. Shackletons Bericht ist in jedem Fall - je nach Abenteuerlust - der perfekte Begleiter an Bord, an Land oder im Lesesessel.

Autor(en) Information:

Sir Ernest Henry Shackleton (1874-1922) wurde in Kilkea, Irland, geboren. Er leitete zwei Antarktis-Expeditionen, galt als hervorragende, wenn auch exzentrische Führungspersönlichkeit und zählt neben Amundsen und Scott zu den drei bedeutendsten Antarktis-Abenteurern. Shackleton starb 1922 auf Südgeorgien an einem Herzinfarkt. Dr. habil. Cornelia Lüdecke (geb. 1954) ist korrespondierendes Mitglied der Académie Internationale d'Histoire des Sciences in Paris und leitet die Expertengruppe für Geschichte der Antarktisforschung des Scientific Committee on Antarctic Research. Als Privatdozentin der Universität Hamburg lehrt sie Geschichte der Geowissenschaften und hält zahlreiche Vorträge im In- und Ausland. Ihre Bücher beschäftigen sich hauptsächlich mit der Geschichte der Polarforschung. Dr. phil. Axel Monte (geb. 1962), Studium und Magister der Ethnologie und Indologie am Südasieninstitut der Universität Heidelberg, Promotion in Kulturwissenschaften an der Universität Bremen, arbeitet freiberuflich als Übersetzer, Herausgeber, Autor und Ethnologe, lebt in München.

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